21.09.2016

Bauen im Klimawandel

 

Welchen Einfluss haben Gebäude auf den Klimawandel und welche Konzepte der Architektur sind zukunftsfähig? Wie gehen wir mit sommerlicher Überwärmung um und welche Rolle nimmt die Nachhaltigkeit ein? Unser Vortrag im Rahmen des Architekturtreffs in der Lounge der Steiermärkischen hatte das Thema

'Der klimaorientierte Entwurf'

In einem klimaorientierten Entwurfsprozess bestimmen Gebäudeausrichtung, beste Ausnutzung von Solarstrahlung, natürliche Belüftung und der Einsatz von Speichermasse die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes. Aus dieser Betrachtung entsteht auch ein ganzheitliches Energiekonzept.

Die Kraft der Sonne zu nutzen ist nicht nur umweltfreundlich sondern auch wirtschaftlich.

 

unerschoepfliche resource

'form follows energy'

Skizze einer Gebäudeform im Lauf der Sonne.

form follows energy

 

Hier geht es zum Veranstaltungstipp:

Architekturtreff

 

11.8.2016

Premiere in Istrien

 

 

Wir sind stolz auf den ganzseitigen Artikel im a3 building technologies I solutions über unser aktuelles Projekt in Istrien.

Im Hinterland von Porecˇ plant die Grazer Architektin Ute Stotter das erste Passivhaus Plus in Istrien. Eine großzügige Villa mit mehr als 400 m² Gesamtnutzfläche, vollbiologischer Kleinkläranlage, Zisterne und Gebäudetechnik vom Feinsten...

 

 

 

 

premiere istrien architektur stotter

 

 

 

 

Zum Weiterlesen:
www.a3verlag.com

 

20.5.2016

Die europäische Energieeffizienz-Richtlinie

 

 eu energieeffizienzrichtlinie architektur stotter

 

 

Auf Grund abnehmender Ressourcen und steigender Rohstoffpreise wird der effizientere Umgang mit Energie in Zukunft eine kontinuierlich zunehmende Rolle spielen. Dabei ist Energieeffizienz die sauberste, günstigste und obendrein sofort verfügbare Ressource, sie ist eine der tragenden Säulen der Energiewende und ist somit für die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft ein zentraler Faktor.

 

Auch die EU-Energieeffizienzrichtlinie ist derzeit ein großes Thema, wie auch die Fortentwicklung des europäischen Energieeffizienz-Ziels. Bis zum Jahr 2020 soll die Energieeffizienz um 20% steigen. Über das Ziel für 2030 wird derzeit diskutiert, das EU-Parlament hat sich bereits für ein verbindliches Ziel von 40% ausgesprochen, wie bisher mit dem Bezugsjahr 1990.

 

Der Inhalt der aktuell gültigen EU-Energieeffizienzrichtlinie (energy efficiency directive = EED) ist in der Öffentlichkeit jedoch kaum bekannt. Die Richtlinie 2010/31/EU der Europäischen Union unterstreicht den „Nearly Zero Energy“-Standard im kommunalen Neubau bereits ab 01.01.2019 und im privaten Neubau bis Ende 2020. Im Hinblick auf die weltweit dringend gebotene drastische Reduktion des Gesamtenergiebedarfs und des damit zusammenhängenden CO2-Ausstoßes ist die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudesektor mit seinem Anteil von 40-50% am Gesamtenergieverbrauch von besonderer Bedeutung.

 

Weitere wichtigste Inhalte der EU-Energieeffizienzrichtlinie finden sie auf:

www.bmwfw.gv.at

9.4.2016

Energiekonzept für ein Niedrigstenergiegebäude

energiekonzeptSUH

 

Energy plus

Photovoltaik – Energie ohne Grenzen

 

Die Kraft der Sonne ist enorm, sodass wir unseren Strombedarf durch sie auch in Mitteleuropa decken können. Die Verwendung von gebäudeintegrierter Photovoltaik wird in Zukunft ein wesentliches Mittel für die Gestaltung der Gebäudehülle sein. Die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen -Photovoltaik- in Kombination mit Wärmepumpe und Energiespeicher stellen heute schon den wirtschaftlich sinnvollsten technischen Ansatz für die Energieversorgung für Niedrigstenergiehäuser dar. 

Tesla Power Wall

 

Tesla-CEO Elon Musk hat als einer der Pioniere im Bereich Batteriespeicher Mai 2015 ein nächstes großes Projekt vorgestellt: die "Powerwall Home Battery". Er will mit der Powerwall die Speicherung von selbsterzeugtem Solarstrom für Haushalte, Gewerbe und mittelständische Unternehmen kostengünstig ermöglichen.
Das besondere an den neuen Batterien: Sie sollen preiswerter sein als die Lösungen der Konkurrenz. Zudem liessen sich die einzelnen Batterien ohne Aufwand in Reihe schalten, um ein Netzwerk aufzubauen. Damit wird die Zwischenspeicherung attraktiver, und jeder Solarbetreiber bekommt eine bessere Möglichkeit, seinen selbst erzeugten Solarstrom optimal zu nutzen. www.teslamotors.com   

 

 

 

8.3.2016

Urban Future Global Conference

2.-3. März Graz

 

ufc03 architektur stotter

Die Urban Future Global Conference 2016 in der Messe Graz. Mittlerweile rund 110 Speaker, 2000 Delegierte und Teilnehmer aus 50 Ländern trafen sich anlässlich der größten Konferenz für nachhaltige Stadtentwicklung Mitteleuropas in Graz, um sich zu den vier Smart City Schwerpunktthemen MOBILITÄT, ENERGIE, WOHNEN und STADTPLANUNG sowie KOMMUNIKATION auszutauschen.


Mit dem Expostand der IG Innovativen Gebäude konnten wir unser gemeinsames Anliegen für Effizienz, Nachhaltigkeit und Klimaschutz optimal platzieren. Wir trafen die Menschen die hinter den Initiativen stehen die unsere Städte verändern und nutzten die Gelegenheit zum intensiven Netzwerken und Erfahrungsaustausch aus der ganzen Welt.

 

 

www.innovativegebaeude.at

 

 

 

 

ufc04 architektur stotter

 

 

 

10.2.2016

Modernster Gebäudestandard der fast keine Energie benötigt

 

Die Weiterentwicklung von Niedrigenergie und Passivhauskonzepten ist der Plusenergiestandard


Wir arbeiten gerade an Gebäuden die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen, sogenannte Plusenergiegebäude, das ist der Stand der Technik mit höchstem Komfort und Werterhalt.

Ein modernes Gebäude kombiniert mit intelligenter Haustechnik, ist das Modell der Zukunft: Häuser die mehr Energie erzeugen als sie brauchen - also Energiegewinner sind - werden das Passivhaus und Nullheizenergie Haus ergänzen oder sogar ablösen - Passivhaus Plus. Kombiniert mit dem Baustoff Holz hat dieses Konzept eine hervorragende Ökobilanz, leistet einen großen Beitrag zum Klimaschutz und hat regionale Wertschöpfung.

passivhaus

Klassifizierung Classic, Plus und Premium

 

Neben dem bewährten „Passivhaus Classic“ gibt es auch das „Passivhaus Plus“ und das „Passivhaus Premium“. Als Grundlage dient dabei ein neues Bewertungsschema, das auf sogenannte PER-Faktoren zurückgreift.


Der Heizwärmebedarf eines Passivhauses darf 15 kWh/(m²a) nicht überschreiten. Das gilt auch weiterhin. Anstelle des Primärenergiebedarfs tritt mit der Einführung der neuen Klassen aber der Gesamtbedarf „Erneuerbarer Primärenergie“ (PER / Primary Energy Renewable). Bei einem Passivhaus Classic liegt dieser Wert bei maximal 60 kWh/(m²a). Ein Passivhaus Plus ist effizienter: Es darf nicht mehr als 45 kWh/(m²a) erneuerbare Primärenergie benötigen. Zudem muss es – bezogen auf die überbaute Fläche – mindestens 60 kWh/(m²a) Energie erzeugen. Beim Passivhaus Premium ist der Energiebedarf sogar auf 30 kWh/(m²a) begrenzt, die Energieerzeugung muss mindestens 120 kWh/(m²a) betragen. In engen Grenzen kann dabei Erzeugung durch Bedarf substituiert werden und umgekehrt. Dies ist aufgrund der Besonderheiten des neuen PER-Bewertungssystems korrekt möglich.

Das Passivhaus-Experten Netzwerk ist Dachverband und verbreitet den Passivhaus Baustandard des PHI unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Wolfgang Feist, als Präsident Passivhaus Austria

www.passivhausaustria.at